Weidel: Harter Brexit ist für die EU die ungünstigste Variante

Berlin, 17. Januar 2017. Zur Brexit-Rede der britische Premierministerin Theresa May erklärt AfD-Bundesvorstandsmitglied Alice Weidel:

„Die Ankündigung Theresa Mays, einen harten und konsequenten Brexit vollziehen zu wollen, verdient Respekt, ist für die EU aber die ungünstigste Variante und Konsequenz der unnötigen Drohgebärden der EU-Spitzen zum Ausgang des Brexit-Referendums im letzten Sommer. Für die Briten, aber besonders für die EU, wäre es am erstrebenswertesten gewesen, den gemeinsamen Binnenmarkt unter Auslassung der Personenfreizügigkeit beizubehalten. Da aber die Vertreter der EU just in letzterem Punkt keine Kompromissbereitschaft in Aussicht stellen, ist es nachvollziehbar, dass sich die Briten zu einem klaren Schnitt entscheiden werden – mit allen politischen und wirtschaftlichen Nachteilen insbesondere für Deutschland.

Eine Reform des Exit-Artikels 50 der Europäischen Verträge und des Binnenmarktes hätte auch für die übrigen EU-Mitgliedstaaten enorme Vorteile. So aber wird Großbritannien es nun mit Handelsabkommen versuchen, deren Strahlkraft auf die Reformbemühungen innerhalb der EU geringer sein dürfte. Deutschland wird mit den hochverschuldeten, unsoliden südeuropäischen Ländern zuzüglich Frankreich zurück gelassen.

Mit einem komplett von der EU losgelösten Großbritannien verliert Europa auch einen wichtigen Reformmotor. Sollte das zur Folge haben, dass sich die Reformunfähigkeit der EU weiter verfestigt, muss auch in Deutschland über den weiteren Verbleib in einer solchen EU abgestimmt werden.“

3 Gedanken zu „Weidel: Harter Brexit ist für die EU die ungünstigste Variante“

  1. Jedes Land kann mit jedem Land Verträge (z.B. über Personenverkehr, Soz. Vers., Währung) und Handelsbeziehungen abschließen. Da braucht man keine superteure Paläste in Straßburg oder Brüssel – auf Kosten der kleinen Steuerzahler – nur damit unfähige und korrupte Partei- und Gewerkschafts-Funktionäre nach ihrer „Abschiebung“ auf unsere Kosten in Saus und Braus „leben“ können. Insofern verdienen die Briten mit ihrem Austritt höchste Anerkennung. Die britischen Wähler haben “ FÜR IHR LAND“ gestimmt und gegen unfähige/korrupte Funktionäre. Und der deutsche Michel, als größter Zähler, hat er es auch endlich kapiert ? Wählt der Michel im Sept. auch ENDLICH diese korrupten Alt-Parteien ab ? ? Michel : es gibt eine Alternative in DE, auch wenn Merkel, Gabriel und Co. keine kennen (wollen) !

  2. Derzeitige EU-Diktatur mit 27 EU-Mitgliedstaaten, England nicht mehr gezählt, hat zuviel Macht, Einfluß u. Dominanz der EU-Mitgliedstaaten auf sich vereinigt u. ist somit unübersichtlich, EU-Bürgerfern, abgehoben u. realitätsfern geworden , die EZB mit ihrer Sparerfeindlichen O-Zinsen – Politik – ist der Garant der EU-Armut gerade bei Sparern geworden! Tatsache ist, die EU-Diktatur in seiner jetztigen Konstellation u. Verfassung hat mehr Nachteile als Vorteile für seine Mitgliedstaaten u. ist deshalb mehr als unbeliebt! Eine wünschenswerte notwendige EU sollte den festgeschriebenen Authoritäts- u. Machtbererich nicht erweitern können wie bisher ! Das künftige EU-Handeln
    dürfte nicht über einen lockeren Staatenbund hinausgehen – keineswegs das Ziel eines großen Bundesstaates mit allen EU-Mitgliedern! Souveräne Rechte
    müssen den National-Staaten zurückgegeben werden !“!!

  3. Hallo,

    vorab ich bin AFD Wähler.
    können Sie nicht Herrn Höcke einbremsen Leute wie er sind die Abrissbirne der AFD.
    Sämtliche Medien lauern nur darauf das Sie solche Äußerungen wie Höcke machen um dann über Sie herzufallen.
    Ich hoffe das Sie solche Irrläufer in den Griff bekommen.

    mit freundlichem Gruß

    Thomas Vogel

Kommentar verfassen