AfD kritisiert Spätfolgen der Polizeireform

Berg25. September 2015 – Die Alternative für Deutschland (AfD) in Baden-Württemberg kritisiert die grün-rote Landesregierung für die Spätfolgen der aus ihrer Sicht verfehlten Polizeireform.

„Zum sechsten Jahr in Folge hat sich im Land 2014 die Zahl der Wohnungseinbrüche erhöht“, so Lars-Patrick Berg, Pressesprecher der AfD im Land und Landtagskandidat Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen. Das zeige überdeutlich, dass sich die Zentralisierung infolge der von Grünen und SPD vorangetriebenen Polizeireform in nicht unerheblichem Maße negativ auf die Einbruchszahlen auswirke, da sich Kriminelle durch den somit erzwungenen Rückzug der Polizei aus der Fläche ermutigt sähen, ist Berg überzeugt. „Insbesondere der Schwarzwald-Baar-Kreis kann hiervon ein Lied singen: Seit 2005 hat sich die Zahl der Einbrüche nahezu verdoppelt, von 91 Fällen auf 168 im vergangenen Jahr.“

In diesem Zusammenhang erklärt sich Berg außerdem solidarisch mit der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), die kürzlich kritisiert hatte, das Tuttlinger Polizeipräsidium gehe „kreativ mit der Wahrheit“ um, wenn es sich mit der Personalsituation zufrieden zeige. Viele Stellen existierten zwar, allerdings nur auf dem Papier. Die Äußerung des DPolG-Personalrats Jürgen Vogler, „dass Stellen auf dem Papier keine Straftaten verhindern, dass sie keine Verkehrsunfälle bearbeiten, dass sie keine Streife gehen und dass sie auch nicht zum Schutz der Bevölkerung beitragen“, könne er nur unterstreichen, so der AfD-Politiker abschließend.

 

Pressekontakt:

Lars Patrick Berg
Pressesprecher

Alternative für Deutschland
Landesverband Baden-Württemberg

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