„Messerstechermädchen“: AfD-Landesvorsitzende Alice Weidel in Backnanger Kunst-Ausstellung verunglimpft

Backnang, 14.09.2020. Der Kandidat der Alternative für Deutschland (AfD) zur Landtagswahl 2021 im Wahlkreis Backnang, Daniel Lindenschmid, kritisiert ein Werk des Künstlers Klaus Koppal im Rahmen der Ausstellung „Lasst die Volksseele kochen“ in der Galerie des Backnanger Helferhauses.

In der Ausstellung, die sich durchweg mit sogenanntem Rechtspopulismus befasst, wird laut Bericht der „Stuttgarter Zeitung“ auch ein Porträt der baden-württembergischen Landesvorsitzenden und Chefin der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, gezeigt – versehen mit dem Kommentar „Messerstechermädchen ohne Kopftuch“.

„Damit wird Alice Weidel kaum verklausuliert als Gewalttäterin verunglimpft“, kommentiert Lindenschmid das Werk. „Angesichts der Tatsache, dass AfD-Mitglieder regelmäßig Opfer linksextremer Gewalt werden, während von AfD-Veranstaltungen keinerlei Gewalt ausgeht, ist diese Verdrehung der Realität ein Hohn. Sie ist außerdem ein Schlag ins Gesicht eines jeden patriotischen Demokraten, der von seinem grundgesetzlich verbrieften Recht Gebrauch macht, durch eine Parteimitgliedschaft an der Willensbildung des Volkes mitzuwirken.“

Damit Koppal sich selbst ein Bild der realen Verhältnisse machen kann, lädt ihn der AfD-Landtagskandidat daher dazu ein, in den kommenden Monaten einmal an einem Infostand seiner Partei mitzuwirken. „An der Seite der AfD-Wahlkämpfer könnte sich Herr Koppal auf diesem Wege einmal tatsächlichen Gewalttätern gegenüberstellen“, so Lindenschmid bezogen auf diverse Angriffe gegen Infostände seiner Partei, die unter anderem zu mehreren gebrochenen Fingern führten. „Im Rahmen dieser ‘Aktionskunst’ würde Herr Koppal wirklichen Mut beweisen, den er mit seinem billigen Gratismut gegen Oppositionelle bisher nun wirklich nicht zeigt“, so Lindenschmid abschließend.

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