Offener Brief zu Wording in der Schorndorfer Ausgabe der ZVW vom 21.10.2020

Sehr geehrter Herr Pöschko,

über Ihr Wording in der Schorndorfer Ausgabe des ZVW vom 21.10.2020 bin ich entsetzt! Sie bezeichnen die AfD als „Feind“. Sie rufen die linksextremistischen Militanten auf, sich auf diesen „Feind“ zu konzentrieren, ihn zu suchen und ihn zu stellen, und das „am besten gewaltfrei“. Und „am schlechtesten“? Diese Formulierung, die Gewalt nicht ausschließt, ist ein Unding. Es sind pseudopublizistische Ideologen und demokratiefeindliche Gewaltbefürworter wie Sie, die damit den vielen Attacken gegen unsere Veranstaltungen Vorschub leisten.

Ich frage mich, wie Sie nach so einer „billigen und pubertären“ Berichterstattung Anspruch auf Neutralität und Glaubwürdigkeit Ihres Blattes erheben wollen. Gerne darf ich Sie daran erinnern, dass ein Rechtsstaat einen fairen Wettbewerb der politischen Parteien und Meinungen garantiert. Daran wird sich die gelebte Demokratie in unserem Land im kommenden Wahljahr messen lassen.

Ich frage mich auch, warum Sie in Ihrem ruhestandsreifen Alter die Demokratie noch so unreif auslegen. Denn im Normallfall kommt die Weisheit mit dem Alter. In Ihrem Fall kam das Alter offensichtlich allein. Wenn Sie dieses Jahr noch in den Ruhestand verabschiedet werden, wird Schorndorf Sie nicht vermissen. Ich hoffe sehr, dass Ihre Nachfolger es besser machen werden. Und ich hoffe erst recht, dass Schorndorf dadurch toleranter, demokratischer und vor allem friedlicher sein wird!

Dr. Nico Rudac
Vorsitzender AfD-Schorndorf

Ein Gedanke zu „Offener Brief zu Wording in der Schorndorfer Ausgabe der ZVW vom 21.10.2020“

  1. Ein sehr guter Beitrag! Noch besser wäre er in meinen Augen, wenn sie das deutsche Wort für Wording gefunden hätten. Es wirkt manchmal einfach intelligenter wenn man die eigene Schlauheit nicht mit aller Macht zeigen muss.

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