Zentrum Künstliche Intelligenz: Stephan Schwarz sieht Landesregierung „schlafen“

(Schorndorf, 10.12.2020) „Ewig ist es her, dass die Landesregierung sich zum mit EU-Mitteln geförderten deutsch-französischen Zentrum Künstliche Intelligenz bewegt hat“, moniert Stephan Schwarz, Landtagskandidat der AfD im Wahlkreis Schorndorf.

Noch im März 2018 hatten die Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) und die Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) den Südwesten als geradezu prädestinierten Standort gepriesen. Schwarz vermisst nun den Elan, sich diese wichtige Zukunftstechnologie in Baden-Württemberg auch tatsächlich zu sichern. Wie allgemein beim Thema Digitalisierung zu wenig von der Landesregierung komme, sei wohl auch die Künstliche Intelligenz „ein Stück zu viel an Neuland für die Landesregierung“, mutmaßt Schwarz.

Der AfD-Landtagskandidat verlangt daher mehr Nachdruck seitens der Landesregierung und verweist auf die Relevanz des Themas für den künftigen Arbeitsmarkt: „Aus Gründen wie dem politisch erzwungenen Strukturwandel in der Automobilindustrie, der Automatisierung und Digitalisierung sowie nun zusätzlich durch die Corona-Pandemie droht in Baden-Württemberg ein Verlust von mehreren hunderttausend Arbeitsplätzen. Darunter auch viele Arbeitsplätze, die gut bezahlt sind. Deshalb ist es wichtig, jetzt die neue Technik anzusiedeln, um neue Arbeitsplätze zu schaffen!“

Aus Schwarz’ Sicht vermittle die Landesregierung den Eindruck des „Schlafens“. Er sehe zumindest nicht, dass mit der „nötigen Ernsthaftigkeit“ daran gearbeitet werde. Der Standort Baden-Württemberg als Europas Herzkammer für Künstliche Intelligenz müsse nun „endlich verwirklicht“ werden.

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