Schorndorf: AfD-Plakate gestohlen und zerstört

Landtagskandidat Stephan Schwarz appelliert an Fairness im Wahlkampf

Kaum aufgehängt, schon gestohlen. Diese Erfahrung musste die Alternative für Deutschland (AfD) im Landtagswahlkampf machen. Unter anderem waren in der Nähe des Schorndorfer Feuersees Plakate rund 24 Stunden nach Anbringung bereits gestohlen worden oder lagen, abgetrennt am Kabelbinder, achtlos auf dem Gehweg. Dabei nahmen der oder die Täter billigend in Kauf, dass der Wind die Plakate auch in den See trägt und somit nicht nur den Ehrenamtlichen der AfD, sondern auch der Stadtreinigung zusätzliche Arbeit gemacht hätte.

In der Umgebung des Bahnhofs Winterbach wurde außerdem nach etwa drei Stunden ein Plakat mit der Forderung nach günstigerem Strom gewaltsam heruntergerissen. Die AfD hat die Plakate umgehend repariert oder ersetzt. Der Landtagskandidat im Wahlkreis Schorndorf, Stephan Schwarz, appelliert an die demokratische Fairness: „Wer keine Argumente hat, der wendet Gewalt an. Vielleicht wollen die Täter aber auch einfach mehr für den Strom bezahlen, keinen erschwinglichen Wohnraum, keine Stärkung der Familie und keine Nulltoleranz gegenüber Terroristen und Gewalttätern? Diese feigen Attacken können uns nicht davon abhalten, am demokratischen Wettbewerb um die besten Konzepte teilzunehmen! Ich fordere alle Demokraten auf, gegen gewalttätige Nicht-Demokraten klare Kante zu zeigen!“

Wo immer es möglich ist, verwendet die AfD Rems-Murr aus ökologischen Gründen ältere und instand gesetzte Wahlplakate. Bei vergangenen Wahlen hatte die AfD Rems-Murr Verluste an Plakaten in Höhe von bis zu 80 Prozent zu beklagen. Diebstähle und Sachbeschädigungen wird die AfD protokollieren und konsequent zur Anzeige bringen.

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