Was die Schorndorfer Innenstadt braucht sind offene Läden und stattfindender Kulturbetrieb!

(Schorndorf, 12.02.2021) Der Stadtverband und die Fraktion der CDU Schorndorf fordern in einer Pressemitteilung die Stützung von Handel, Kultur und Gastronomie in der Innenstadt. Womit sich die Christdemokraten in der Daimlerstadt als Retter in der Not positionieren wollten, kassiert in den Sozialen Medien auf Facebook [1] lediglich das, was es verdient: Einen ‚Shitstorm‘ an erzürnten Kommentaren, die lediglich das an Emotionalität wiedergeben, was sich seit nunmehr einem Jahr bei vielen Betroffenen des Lockdowns aufstaut, resümiert der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Gemeinderat Schorndorf, Lars Haise, den misslungenen, wohl eher auf den Landtagswahlkampf gezielten Versuch, nun endlich doch etwas für die Unternehmer in der Innenstadt zu tun.

Dringender als Lippenbekenntnisse, die nach dem Wahltag am 14. März schnell wieder vergessen sind, benötigen die Unternehmen aller vom Lockdown betroffenen Branchen und die Kulturbetriebe vor allem endlich eine Öffnungsperspektive, ist sich auch der Landtagskandidat für die Alternative für Deutschland (AfD) im Wahlkreis Schorndorf, Stephan Schwarz, sicher: „Es ist ja nicht so, dass der lokale Einzelhandel, das Frisörhandwerk, die Hotellerie und Gastronomie keine funktionierenden Hygienekonzepte über den Sommer 2020 entwickelt hätten. Diese Menschen wollen endlich wieder die Ärmel hochkrempeln, arbeiten und die Früchte ihrer Arbeit ernten. Wer sie daran hindert: Ursula von der Leyen, die als EU-Kommissionspräsidentin völlig bei der Impfstoffbeschaffung versagt hat, Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich im wirtschaftsschädlichen und unseren Wohlstand zerstörenden Lockdown einmauert und nicht zuletzt Susanne Eisenmann (alle CDU), die in ihrer Funktion als Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg zwei mehr oder weniger verlorene Schuljahre unserer Kinder zu verantworten hat!“

Die CDU-Basis müsse also merken, dass sie es selbst ist, die es in der Hand hat, ergänzt der Fraktionschef der Schorndorfer AfD, Lars Haise, der auch stellvertretender Vorsitzender seiner Partei im Rems-Murr-Kreis ist und führt fort: „Dass die Basis dieser einst stolzen Volkspartei aber noch durch die Speckschicht zu ihren Spitzenfunktionären durchdringt, wage ich zu bezweifeln. Das zeigt nicht zuletzt die Neuwahl des Bundesvorsitzes, bei der sich die Parteitagsdelegierten ganz klar dem Votum der breiten Basis widersetzt haben, die einen Friedrich Merz an der Spitze haben wollte. Wenn die einfachen Mitglieder, die oftmals ehrenamtlich in der Kommunalpolitik engagiert sind und unmittelbar die Folgen dieses Regierungsversagens auszubaden haben, nicht mal mehr beim Parteivorsitz etwas mitzureden haben: Wie viel kommt dann überhaupt noch von den Problemen vor Ort im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin oder in der Parteizentrale in Stuttgart an?“

Die AfD-Fraktion im Gemeinderat Schorndorf werde sich dennoch konstruktiv in Beratungen einbringen, die zum Ziel haben, den Unternehmen, aber auch den vielen Vereinen und Kulturbetrieben in der Stadt dringend benötigte Hilfe zukommen zu lassen. „Das kann und wird allerdings nicht ewig so gehen können. Deshalb setzt sich die AfD in Bund und Land für einen schnellstmöglichen Weg aus dem Lockdown ein. Die Rückkehr zur Normalität ist das, was den Menschen sofort und unmittelbar hilft, besser als jede Überbrückungshilfe und sonstige Almosen“, schließt Haise ab.

[1] https://www.facebook.com/105131144594180/posts/223615459412414/?d=n

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