3G-Regel im Gemeinderat: AfD-Fraktion weist Fake News der SPD scharf zurück

(Schorndorf, 05.01.2022) In einer Pressemitteilung vom 03.01.2022 warf die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion, Sabine Reichle, der AfD-Fraktion vor, der wichtigsten Sitzung des Gemeinderats, der Haushaltsdebatte im Dezember 2021, geschlossen ferngeblieben zu sein, weil diese „nicht die Pandemieregeln einhalten wollte“. Hierzu erklärt der Vorsitzende, Lars Haise, völlig empört: „Sabine Reichle ist sich mittlerweile offenbar nicht einmal mehr zu schade, offen mit Fake News zu agitieren. Wir empfehlen ihr für das nächste Mal mit ihrem Fraktionsvorsitzenden zu sprechen, bevor sie Unwahrheiten in die Welt setzt. Denn wahr ist: Im Ältestenrat hatten wir erfolglos versucht, eine allgemeine Testpflicht unabhängig vom Impf- bzw. Genesenenstatus durchzusetzen. Das geht auch aus dem entsprechenden Sitzungsprotokoll, Schriftverkehr mit der Verwaltung sowie Mitgliedern des Ältestenrats und öffentlichen Verlautbarungen meinerseits hervor. Geimpfte, Geboosterte oder auch Genesene können, das ist inzwischen völlig unstrittig, ebenfalls Träger und somit Überträger des Corona-Virus sein. Das hat mich persönlich und auch meine Kollegen dazu veranlasst, angesichts der hohen Inzidenzwerte im Dezember, der letzten Sitzung fernzubleiben und uns selbst zu schützen.“

Haise, der selbst seit August 2021 vollständig geimpft ist, wurde erst im vergangenen November positiv auf das Corona-Virus getestet. „Eine 14-tägige Quarantäne ist kein Zuckerschlecken, auch mit einem vermeintlich milden Verlauf“, erklärt der 32-Jährige, der anders als Sabine Reichle als Arbeiter im Schichtdienst tätig ist. „Dafür, dass ich zu den Nettosteuerzahlern in unserem Land gehöre, werde ich mich allerdings ganz sicher nicht bei der SPD entschuldigen“, erklärt er weiter.

Auch die unhaltbaren Vorwürfe von Sabine Reichle zu den Spaziergängen weist Haise entschieden zurück: „Selbst der grüne Oberbürgermeister in Göppingen, Alex Maier, hat erkannt, dass es sich bei Spaziergängen nicht um Versammlungen im Sinne des Versammlungsrechts handelt und daher keine Anmeldung erforderlich ist. Das konnte man am 28.12.2021 in der Südwestpresse lesen. Manchmal würde auch der SPD, ebenso wie der Verwaltung, der Blick über den Tellerrand hinaus nicht schaden.“ Pauschalisierungen aufgrund von Ereignissen, die sich andernorts in Deutschland zugetragen haben, lehnt Lars Haise ebenso ab: „In Schorndorf und auch sonst im Rems-Murr-Kreis verlaufen diese Spaziergänge absolut friedlich. Friedlicher als jede ‚Spontandemonstration‘ der sogenannten ‚Antifa‘, die in Schorndorf schon mit Verletzten und erheblichem Sachschaden endeten.“ Diese tatsächlichen Gewalttäter seien für Sabine Reichle und ihre SPD wiederum nur „junge, engagierte Jugendliche mit etwas rauer Sprache“. Auch das sage viel über die fehlende Glaubwürdigkeit bei der SPD aus, wenn es um Extremismus gehe, schließt Haise ab.

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